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1.799 Päckchen – “Weihnachten im Schuhkarton” schlägt alle Rekorde

284.855 Kinder erhalten in diesem Jahr einen prall gefüllten Schuhkarton der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ – 1.799 davon kommen aus Deifeld! Damit ist die Sammelstelle an die Spitze gesprungen, denn keine andere Sammelstelle in ganz Deutschland hat so viele Schuhkartons gepackt!

Statement des Teams:

„Wir sind sprachlos und möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben! Sich bei jedem einzelnen zu bedanken wäre eine weitere Mammutaufgabe, die wir nach dem Schuhkarton-Marathon nicht auf uns nehmen können. Aber ihr könnt sicher sein, dass jede eurer Spenden, ob Sach- oder Geldspenden, für die Aktion gut genutzt werden konnte. Dank eurer Hilfe können 1.799 Kinder in Rumänien zu Weihnachten einen liebevoll gepackten Schuhkarton entgegen nehmen”

“Danke für euer Herz für Kinder in Not! Danke für 1799 beschenkte Kinder!“

Die Aktion war wieder ein wahrer Kraftakt für das rund 15-köpfige Team rund um Aktionsleiterin Jessica Lefarth, der sich wie in jedem Jahr am Ende aber gelohnt hat. So strahlen die Frauen, als die Umkartons schließlich in den großen LKW geladen werden und sich auf den direkten Weg nach Rumänien machen, wo sie zu Weihnachten an Kinder aus armen Verhältnissen verteilt werden.

Sammelstelle Deifeld ist jetzt sogar Gebietsteam

Weil die Sammelstelle in Deifeld schon seit ein paar Jahren eine der größten Deutschlands ist, wurde sie in diesem Jahr sogar zum Gebietsteam erklärt und ist nun nicht nur für die eigenen Annahmestellen im Raum Medebach, Winterberg, Hallenberg, Olsberg, Willingen, und Korbach zuständig, sondern steht auch anderen Sammelstellen im Umkreis von bis zu 70 Kilometern mit Rat und Tat zur Seite. So brachte Familie Eckel allein 400 Kartons aus ihrer Sammelstelle in Willersdorf im Frankenberger Land.

Um solch eine große Menge an Schuhkartons mit Inhalt zu füllen, sind viele Spenden nötig. Wieder strickten einige Damen fleißig Mützen und Schals, anderen nähten Taschen. Unzählige Privatleute gaben hervorragend gefüllte Schuhkartons ab, oder unterstützten mit Geldspenden. Örtliche Unternehmen spendeten Hygieneartikel, Schreibwaren, Socken in riesiger Zahl, oder Geld, damit das Team selbst dringend benötigte Artikel zukaufen kann. Als sich am Ende trotzdem eine größere Finanzlücke ergab, sprang die Stadt Medebach spontan mit einer Spende ein.

“Nach dem Schuhkarton ist vor dem Schuhkarton”

„Nach dem Schuhkarton ist vor dem Schuhkarton“, scherzen die Frauen immer wieder. Schon bevor die Kartons auf die Reise gehen, machen sie sich Gedanken darüber, was sie für das nächste Jahr benötigen, und wie sie Geldspenden akquirieren können. Sorgenvoll blicken sie dabei auf eine neue Regelung, die das Zupacken von Süßigkeiten verbietet, damit es keine Probleme mit den Zollbestimmungen bei Grenzübergängen gibt. „Das heißt, dass wir im nächsten Jahr auch keine Schokolollis und Bonbons mehr einpacken dürfen“, erklärt die Aktionsleiterin. „Damit fehlt uns zum einen ein großer Posten als Füllmaterial, den wir durch andere Produkte ersetzen müssen, und wir werden vermutlich bei unzähligen Kartons Süßigkeiten entfernen müssen, da viele Spender diese neue Regel sicher erst einmal verinnerlichen müssen.“

Neue Herausforderungen für 2024

Schon jetzt ist klar, dass im Jahr 2024 mehr Geld- und Sachspenden nötig werden, um diese Lücke zu schließen. Und, dass das Kontrollieren jedes einzelnen Schuhkartons wieder neue Herausforderungen mit sich bringen wird. Trotzdem, die Frauen aus Deifeld und Umgebung freuen sich schon jetzt auf ein neues Weihachten-im-Schuhkarton-Jahr.

„Bis dahin wünschen wir erst mal allen Frohe Weihnachten, einen guten Start ins Jahr 2024 und nochmals herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!“

 

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